Ein Rohr bricht. Das Wasser fliesst ungehindert überall hin. Denkst du jetzt an deinen Parkettboden? Oder die neue Couch, die sündhaft teuer war? Damit du finanziell nicht auf dem Schaden sitzenbleibst, brauchst du Versicherungen.
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Ein Rohr bricht. Das Wasser fliesst ungehindert überall hin. Denkst du jetzt an deinen Parkettboden? Oder die neue Couch, die sündhaft teuer war? Damit du finanziell nicht auf dem Schaden sitzenbleibst, brauchst du Versicherungen.
Wir erklären dir, wie du bei einem Wasserschaden konkret vorgehst, welche Versicherungen du brauchst, um dich zu schützen und in welchen Fällen Versicherungen nicht zahlen.
Bevor du zur Arbeit gehst, stellst du noch schnell die Waschmaschine an. Abends kommst du nach Hause und stellst fest: Alles steht unter Wasser. Rohrbrüche sind relativ häufig und können teuer werden. Hier ist dein Notfallplan:
Damit der Wasserschaden nicht noch grösser wird, drehst du direkt das Wasser ab. Eventuell reichen die Hähne. Falls nicht, dreh den Hauptwasserhahn zu.
Damit keine Kurzschlüsse oder Brandherde entstehen, stellst du jetzt auch den Strom ab. Dafür legst du im Sicherungskasten die entsprechenden Schalter um. Es reicht normalerweise, wenn du den Strom im betroffenen Raum abstellst.
Sauge das Wasser auf, so gut es eben geht. Reichen Lappen und Tücher nicht aus, brauchst du einen Nasssauger. Bei schweren Wasserschäden brauchst du meist Hilfe – zum Beispiel von der örtlichen Feuerwehr.
Jetzt kannst du dich um deinen Hausrat kümmern. Schaffe Teppiche, Tische, Stühle und Schränke in einen trockenen Raum. Insbesondere bei Holzmöbeln besteht die Gefahr, dass diese aufquellen. Falls sich das Mobiliar nicht so einfach bewegen lässt oder du keinen Platz hast, lagere es hoch. Dafür eignet sich Styropor gut. Kunststoffteile kannst du ebenfalls verwenden. Holz und Pappe sind ungeeignet, weil sie Wasser aufsaugen.
Dieser Punkt ist ganz wichtig. Mach Fotos von jedem einzelnen Schritt. Spätestens aber, wenn du das Wasser entfernt hast. Fotografiere die Schadenstelle – also direkt die Stelle, an der der Schaden aufgetreten ist. Entscheidend ist auch, dass du die beschädigten Gegenstände aus verschiedenen Blickwinkeln fotografierst. So kann deine Versicherung sich ein gutes Bild machen und du verhinderst, dass es zu Problemen kommt.
Es gibt keine eigene Versicherung für Wasserschäden. Welche Versicherung beim Wasserschaden einspringt, hängt deshalb davon ab, wo der Schaden auftritt – beziehungsweise was beschädigt wurde. Generell kommen folgende Versicherungen in Frage:
Werden deine Möbel oder andere Einrichtungsgegenstände vom Wasser zerstört, springt die Hausratversicherung ein. Das gilt übrigens auch für technische Geräte wie Fernseher oder Radio.
Achtung: Die Hausratversicherung zahlt nicht bei allen Wasserschäden. Sie deckt zunächst einmal Schäden, die durch Leitungswasser verursacht wurden, ab. Beispiele dafür sind:
Abgedeckt sind durch die Hausratversicherung aber auch Schäden durch das Auslaufen von Flüssigkeiten aus Aquarien, Zierbrunnen, Wasserbetten, Heizungs– und Tankanlagen. Ausserdem sichert die Hausratversicherung Schäden ab, die durch Regen-, Schnee und Schmelzwasser aus Aussenablaufrohren und Dachrinnen entstehen oder durch Wasser, das durch das Dach selbst in das Gebäude eingedrungen ist. Nicht zuletzt kommt die Hausrat für Schäden durch Grundwasser auf.
Die Hausrat springt bei Feuer- und Elementarereignissen ein.
Was ist nun mit Wasserschäden, die durch Naturereignisse entstanden sind wie:
Die Hausratversicherung schliesst Feuer- und Elementarereignisse mit ein. Läuft dir beispielsweise bei einer Überschwemmung der Keller voll, nimmt sich die Hausratversicherung dieses Schadens an. Das gilt auch für Überschwemmungen, die durch Starkregen entstanden sind.
Nehmen wir an, dein Nachbar, der direkt über dir wohnt, hat einen Wasserschaden, der sich auch auf deine Wohnung auswirkt. In diesem Fall greift die Privathaftpflichtversicherung deines Nachbarn. Denn durch seinen Wasserschaden hat er einem Dritten, dir, geschadet.
Entstehen Wasserschäden am Gebäude, so zahlt die Gebäudeversicherung deines Vermieters. Es sei denn, du hast die Schäden selbst verursacht oder grob fahrlässig gehandelt – beispielsweise die Badewanne überlaufen lassen. Dann bezahlt deine Privathaftpflichtversicherung deinen Mieterschaden.
Für den Schaden an deiner Einrichtung in deiner Mietwohnung zahlt allerdings deine Hausratversicherung, nicht die des Vermieters. Deswegen: Vermieter brauchen unbedingt eine Gebäude- und Mieter eine Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung.
Bist du Mieter, reicht meist schon eine Hausratversicherung und eine Privathaftpflichtversicherung. Bei Smile kannst du je nach deinem Bedürfnis zwischen verschiedenen Deckungen wählen. Schau dir das Angebot direkt online an. Bei Fragen stehen wir dir gerne zur Verfügung.